Details zum Seminar Systemdynamiken,
Konflikt- und Friedens-Aufstellungen
Details zum Seminar Systemdynamiken, Konflikt- und Friedens-Aufstellungen
Zwischen kollektivem Erbe und individueller Heilung: Trauma, Politik und Systemik
23. und 24. Januar 2026
Seminarraum
Marxergasse 24/2, EG
1030 Wien
Dozent: Peter Klein
23.01. von 14:00–20:00 Uhr
24.01. von 09:00-17:00 Uhr
Teilnahmegebühr für Kurzentschlossene:
€ 180,00 (statt € 240.00)
Durch die Verbindung von Friedensjournalismus (Analyse der äußeren Wahrheit) und Systemaufstellungen (Sichtbarmachen innerer Dynamiken) schaffen wir einen Raum für echte Versöhnung.
Dieses Seminar widmet sich der Schnittstelle von großflächigen gesellschaftlichen Konflikten und ihrer tiefen Verankerung in Familiensystemen. Wir untersuchen, wie z. B. psychologische Kriegsführung, nationale Identität und transgenerationale Traumata (z. B. NS-Zeit, Kriegserfahrungen, Flucht) bis in die heutige Zeit als Blockaden in Familie, Business und Gesundheit wirken.
Welche Verantwortung und auch neue Chancen entstehen dadurch im Bereich Friedens-Journalismus?
Die vier Säulen unserer Arbeit – mögliche Themen:
- Manipulation der „Volksseele“: Analyse historischer Muster (Bsp. Hitler/NS-Zeit) und deren Auswirkungen auf das Familienbild.
- Loyalität zur Nation: Die Bindungskräfte von Land, Religion und Ideologie – wenn das Kollektiv den Einzelnen fordert.
- Friedensjournalistische Analyse: Wie wir Feindbilder dekonstruieren, um den Weg für systemische Lösungen zu ebnen.
2. Transgenerationale Phänomene und PSKHU (Person – Situation – Kontext – Kultureller Hintergrund – Universelle Gesetze)
- Symptome als Sprache der Ahnen: Die Analyse von Konstitution und Psychosomatik (z.B. „Wanderschmerz“, Lähmungserscheinungen oder Taubheit als Echo von Kriegsschauplätzen wie Stalingrad).
- Fremdgefühle und Übernahmen: Wie wir unbewusst Schuld oder Schmerz von Tätern und Opfern aus dem kollektiven Unbewussten tragen.
- Die hierarchische Ordnung: Wer hat Vorrang? Z. B. Die Dynamik des „1. Sohnes“ (Erbe, Hof, Verantwortung) und die Last der weichenden Erben.
- Flucht und Heimatverlust (Bindung): Wie der Verlust von Land die Ordnung im Familiensystem bis in die dritte Generation destabilisiert.
- Business-Kontexte (Ausgleich): Die Übertragung von Familien-Kriegsmustern auf Unternehmensstrukturen und Führungskonflikte.
- Gefühlskategorien in der Systemischen Arbeit
- Freud, Einstein und das „Warum“: Auseinandersetzung mit dem menschlichen Destruktionstrieb und der Sehnsucht nach innerem Frieden.
- ZEN und Meditation: Die Praxis der Leere als Voraussetzung, um Täter- und Opferenergien wertfrei zu halten.
- Frieden im Dorf: Versöhnungsarbeit im kleinen sozialen Raum als Blaupause für globale Konfliktlösungen.
Exklusive Seminarbausteine
Wir analysieren Konflikte nach dem Modell von Graves/Beck. Von archaischen Blut-und-Boden-Loyalitäten (Purpur) bis hin zur integralen Meta-Perspektive (Gelb). Lernen Sie, wie Friedensjournalismus als „gelbe Kompetenz“ multiperspektivische Wahrheiten sichtbar macht.
Wir verlassen die persönliche Geschichte und stellen das „große Feld“ auf. Repräsentanten für Krieg, Frieden, Nationen, Motive oder die Zeit machen die Architektur globaler Krisen greifbar und entlarven verdeckte Loyalitäten hinter proklamierten Wahrheiten.
Methodik & Zielgruppe
Durch systemische Aufstellungsarbeit, Dialog und Reflexion machen wir Dynamiken im Raum erlebbar und transferieren die Erkenntnisse in Ihren Alltag.
Werden Sie Teil dieses Klärungsprozesses – für einen inneren und äußeren Frieden, der Generationen überdauert.
Dieses Seminar richtet sich an Menschen in helfenden, beratenden und journalistischen Berufen sowie an alle, die ihre eigene Geschichte im Kontext der Weltgeschichte tiefgreifend verstehen und klären wollen.