
Christian Wehrschütz
Christian Wehrschütz berichtet seit mehr als 25 Jahren aus dem Balkan und der Ukraine – über Krieg, Krise und Hoffnung. Als langjähriger ORF-Korrespondent vermittelt er komplexe Zusammenhänge mit Sachkenntnis und Empathie. Seine Erfahrung vor Ort und seine Fähigkeit, Konflikte zu erklären, machen ihn zu einer der profiliertesten journalistischen Stimmen in Osteuropa.
… ist „überzeugter Steirer“ und Balkan-Experte, er wurde am 9. Oktober 1961 in Graz geboren.
Korrespondent des ORF für den Balkan mit Sitz in Belgrad und für die Ukraine mit Sitz in Kiew; zuvor Redakteur in der Außenpolitischen Redaktion des Aktuellen Dienstes des Fernsehens.
Im Oktober 2025 erscheint sein neuestes Buch:
„Frontlinien. 25 Jahre zwischen Krise, Krieg und Hoffnung.“
Im November 1999 wurde er als ORF-Korrespondent in Belgrad bestellt und betreut das gesamte ehemalige Jugoslawien und Albanien.
Im ORF ist er seit 1991: zunächst acht Monate in der „Teletext“-Redaktion, dann sieben Jahre im ORF-Hörfunk. Im Juli 1999 ging er für einige Monate als dritter Korrespondent nach Brüssel. Der studierte Jurist und Milizoffizier spricht 8 Fremdsprachen (Englisch, Russisch, Ukrainisch Serbisch (sehr gut), Französisch (gut), Slowenisch (gut) Mazedonisch (passiv sehr gut), Albanisch (gute Grundkenntnisse).
ORF-Journalist Christian Wehrschütz beleuchtet in seinem Buch „Im Kreuzfeuer – Am Balkan zwischen Brüssel und Belgrad“ (Molden Verlag) den blutige Zerfall Jugoslawiens, vor allem die Entwicklung ab dem Jahr 2000. Auch in seinem Buch „Brennpunkt Balkan – Blutige Vergangenheit, ungewisse Zukunft“ beschäftigt er sich 2013 mit den Verhältnissen am Balkan. Und in seinem 2014 erschienenen Buch „Brennpunkt Ukraine – Gespräche über ein gespaltenes Land“ spricht er mit einflussreichen Politikern, politischen und militärischen Akteuren – auf Seite der ukrainischen Freiwilligen und der prorussischen Rebellen – sowie „ganz normalen“ Menschen.
2014 wurde Christian Wehrschütz von der Redaktion von „Der österreichische Journalist“ zum „Journalisten des Jahres“ gewählt. Im Jahr 2022 wurde er für seine Berichterstattung aus der Ukraine mit dem Sonderpreis der Romy-Jury geehrt.